Was sind CFDs?
CFDs (Contracts for Difference, zu Deutsch Differenzkontrakte) stellen für Privatanleger eine neue Generation von Wertpapieren dar, die bereits seit ca. 20 Jahren von Banken und Finanzinstitutionen für Handelsstrategien eingesetzt werden.
CFDs beziehen sich auf einen Basiswert – Aktie, Index oder Rohstoff – und bilden diesen nahezu 1:1 ab. Sie machen also jede Kursbewegung unmittelbar mit. Ziel ist es, eine Differenz zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs der jeweiligen Positionen zu erwirtschaften.
Mit zwei wesentlichen Unterschieden
- Anders als im klassischen Brokerage können Sie Titel nicht nur kaufen (Long Trade), sondern auch leer verkaufen (Short Trade), d. h. mit fallenden Kursen gewinnen. Sie profitieren also auch von stürmischen Börsenzeiten.
- Statt den vollen Preis einer gehandelten Position zu bezahlen, hinterlegen Sie nur eine Sicherheit, die sog. Margin. Diese beträgt z. B. bei Aktien 5%. Man spricht vom „Hebeln“ einer Position.
Damit bieten CFDs dem aktiven Aktienhändler vielfältige Strategiemöglichkeiten- Konservative Anleger
nutzen CFDs zur Ergänzung ihres Depots mit ungehebelten oder gering gehebelten Stückzahlen.
- Der defensive Anleger
nutzt CFDs zur Absicherung seines Aktienportfolios mit zeitweiligen Leerverkaufspositionen in Schwächephasen.
- Konservative wie defensive Anleger
nutzen Spezialstrategien in CFDs – z. B. Pair-Trading – zum Aufbau risikoarmer, marktneutraler Positionen.
- Spekulative Anleger
nutzen CFDs zur Hebelung aussichtsreicher Aktienpositionen. Sie setzen auf viel versprechende Long- und Short-Konstellationen.
- Daytrader
nutzen die Hebelkraft von CFDs für kurzfristige Schwankungen.